Birmingham

Erst nach Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs gegründet, stieg Birmingham rasch zur größten Stadt Alabamas auf. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war sie das Zentrum der amerikanischen Stahlindustrie. Später rückte B-Ham, wie die Einwohner ihre Stadt nennen, in den Mittelpunkt der Bürgerrechtsbewegung. Heute ist Birmingham eine moderne Metropole mit Museen, erstklassigen Restaurants und einer quirligen Kunst- und Kulturszene. 

Vulcan Park and Museum: Eisern wacht Vulcan, das Wahrzeichen, über Birmingham. Einen Besuch dankt der Koloss Touristen mit einem einzigartigen Ausblick auf die Stadt. Den nötigen Überblick garantiert das benachbarte Museum und Visitor Center.

Mit mehr als 1200 Motorrädern ist das Barber Vintage Motorsports Museum das weltweit größte Museum seiner Art. Eine stattliche Kollektion von Lotus-Rennautos ergänzt die Sammlung.

Von der Boogie-Woogie-Ikone Clarence „Pinetop“ Smiths bis hin zu Nat King Cole würdigt die Alabama Jazz Hall of Fame Alabamas Meister ihres Genres.

Mitte des 20. Jahrhunderts stand Birmingham im Brennpunkt der Bürgerrechtsbewegung. Ihre couragierten Einwohner trugen maßgeblich zur Abschaffung der Rassentrennung bei. Das Birmingham Civil Rights Institute bereitet die Geschichte der Bewegung auf, gedenkt ihrer Opfer und würdigt ihre Ikonen wie Dr. Martin Luther King, Jr.. Das Museum steht im Herzen des Birmingham Civil Rights District, der im Januar 2017, als eine der letzten Amthandlungen von Präsident Obama, zum National Monument ernannt wurde.

Die benachbarte Sixteenth Street Baptist Church erlangte durch einen rassistisch motivierten Anschlag im Jahre 1963 traurige Berühmtheit. Die hier gezündete Bombe kostete vier jungen Mädchen das Leben.

Gegenüber des Birmingham Civil Rights Institute und der Sixteenth Baptist Church gelegen, erinnern lebensgroße Skulpturen im Kelly Ingram Park an die brutalen Übergriffe von Polizisten auf die friedlichen Aktivisten der Bürgerrechtsbewegung. Unter den Demonstranten befanden sich auch zahlreiche Kinder.

Das Negro Southern League Museum erzählt die Geschichte der Rassentrennung aus völlig neuer Perspektive. Denn ebenso wie es beispielsweise schwarzen und weißen Kindern bis Mitte der 1960er Jahre verboten war auf der Straße miteinander zu spielen, waren zu jener Zeit gemischte Sportmannschaften untersagt. Das Negro Southern League Museum ist den Stars der afroamerikanischen Baseball-Liga gewidmet. Ihre sportlichen Leistungen trugen maßgeblich zur Überwindung rassistischen Denkens bei.

Die Lifestyle-Szene von Birmingham trifft man in Vierteln wie Five Points, in den Craft-Bierbrauereien der Stadt, z.B. in der Good People Brewing Company.

Weiterführende Informationen in englischer Sprache finden sich auf der Website des Greater Birmingham Convention & Visitors Bureau.